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Schnarchen und Schlafapnoe – auch Frauen sind betroffen

Tagesmüdigkeit, Depressionen, Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfälle – die Folgen einer Schlafapnoe sind bedrohlich

Es ist noch immer ein Tabuthema und den schnarchenden Frauen meist sehr peinlich. Doch Schnarchen kann Beziehungen zerstören bzw. es gar nicht erst dazu kommen lassen. Am Morgen unausgeschlafen aufwachen, weil man selbst und/oder der Partner schnarcht, ist ein grosses Problem in vielen Partnerschaften. Die Folgen wie chronische Tagesmüdigkeit kann die Lebensqualität stark einschränken. Getrennte Schlafzimmer sind daher nicht selten die Folge, wenn Frauen bzw. Männer schnarchen.

Zahlreiche Gründe fürs Schnarchen 

Viele Ursachen für das Schnarchen sind bei beiden Geschlechtern identisch: Im Schlaf nimmt die Spannung der Muskulatur generell ab. Der Unterkiefer sackt nach hinten und der Zungengrund rutscht in den Rachen. Die Atemwege sind blockiert und die ein- bzw. ausgeatmete Luft bewegt mit starkem Druck das so genannte Gaumensegel und -zäpfchen sowie die Schleimhäute im Rachen und bringt diese zum Flattern. Das Resultat sind die allseits bekannten Geräuschen.

Weitere Atemwegsblockaden können beispielsweise entstehen durch die im Alter zunehmend erschlafften und vergrösserten Muskeln, die mehr Raum in den Atemwegen einnehmen. Ebenso führt Übergewicht zu zusätzlichen Fettablagerungen im weichen Gaumen. Auch Nikotin- und Alkoholkonsum oder einige Medikamente wie Antidepressiva lassen die Muskulatur verstärkt erschlaffen.

Die Ursachen fürs Schnarchen können aber auch angeboren sein, wie eine verkrümmte Nasenscheidewand, Polypen, eine zu grosse Zunge oder ein zurückfallender Unterkiefer.

Schwangerschaft und Menopause

Während einer Schwangerschaft beginnen sehr viele Frauen zu schnarchen aufgrund des zunehmenden Körpergewichts und der dadurch notwendigen Rückenlage beim Schlafen. Zudem sind ihre Nasenschleimhäute stärker durchblutet und daher angeschwollen. Wegen der möglichen Gefahr von Bluthochdruck und anderen Erkrankungen, sollte daher starkes Schnarchen in der Schwangerschaft nicht ignoriert und möglichst frühzeitig behandelt werden.

Bei Frauen verhindern die weiblichen Hormone normalerweise ein Erschlaffen der betroffenen Muskeln. Doch mit Beginn der Wechseljahre und sinkendem Östrogenspiegel wird das Schnarchen ausgelöst bzw. verstärkt. 

Schlimme Folgen 

Die betroffenen Frauen dürfen das Schnarchen nicht verleugnen oder bagatellisieren. Denn dieses Verdrängen kann fatal enden. Im Laufe der Zeit machen sich unangenehme Symptome bemerkbar, wie extreme Tagesmüdigkeit, gefährlicher Sekundenschlaf, Energiemangel, Unkonzentriertheit, Vergesslichkeit, depressive Verstimmung, chronische Kopfschmerzen, Gewichtszunahme und verminderte Libido. 

Aus anscheinend harmlosem Schnarchen kann sich schliesslich ein Schlafapnoe-Syndrom mit besorgniserregenden „Atemstillständen“ und sogenannten „Arousels“ (Luft schnappen nach den Atempausen) entwickeln. Die unterschiedlich lang andauernden Atemaussetzer können über hundert Mal in der Nacht auftreten. Dadurch kommt es immer wieder zum Abfall der Sauerstoffsättigung im Blut und infolgedessen zu Aufwachreaktionen des Hirns. Diese bleiben meist unbemerkt, doch sie stören den erholsamen Schlaf erheblich. Langfristig besteht zudem die Gefahr, dass die Atemaussetzer, die den schlafenden Körper permanent unter Stress setzen, sowie die ständigen Sauerstoffsättigungsabfälle die Gefässe nachhaltig schädigen. Die verheerenden Spätfolgen sind mittlerweile bekannt: Das Risiko für Bluthochdruck und Herzinsuffizienz ist stark erhöht. Auch ein erhöhtes Risiko für Diabetes, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkte und Schlaganfälle wird diskutiert. 

Der Gang zum Facharzt ist daher zwingend erforderlich. Spezialisierte ORL-Ärzte oder Kliniken mit Schnarchzentrum untersuchen den Nasen- und Rachenraum und veranlassen eine Schlafanalyse, entweder zuhause mit einem Schnarch-Testgerät oder während des Aufenthalts in einem Schlaflabor um festzustellen, ob sich bereits ein gefährliches Schlafapnoe-Syndrom entwickelt hat.

Behandlungsmöglichkeiten

Folgende Massnahmen können ergriffen werden: Einige Patientinnen hilft das Tragen einer speziellen Zahnspange, die verhindert, dass der Unterkiefer und die Zunge im Schlaf zurückfallen und so die Atmung behindern. Alternativ kann die so genannte CPAP-Maske mit kontinuierlicher Überdruckbeatmung eine Lösung sein, diese setzt voraus, dass die Maske jede Nacht, die ganze Nacht und lebenslang getragen werden muss.

Sehr gute Erfolge zeigt das Aschmann Therapiekonzept®, das die Ursachen des Schnarchens bzw. der Schlafapnoe nachhaltig behandelt. Durch einen minimalinvasiven Eingriff werden die jeweiligen Enggsstellen beseitigt und der Atem fliesst wieder ruhig.

Karin Storz

zur Person

Dr. med. Antoine Aschmann

Dr. med. Antoine Aschmann, Facharzt FMH ORL seit 1984, mit Praxen in Düsseldorf, München und seit 2010 in Zürich. Er spezialisierte sich auf die Behandlung des Schnarchens und der Schlafapnoe und entwickelte die ganzheitliche, ursachen-orientierte Aschmann Therapie®.

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Endlich wieder „ruhig“ schlafen

Erfahrungsbericht einer Betroffenen

Oft beginnt das Schnarchen nach der Menopause. Wenn der Östrogenspiegel absinkt, erschlafft die Muskulatur im Rachenraum und blockiert die Atemwege. So war es auch bei der Lehrerin Pascal Studer (Name von der Redaktion geändert). Mit Anfang 50 stellte sie bzw. ihr Ehemann fest, dass sie schnarchte. Das Schnarchen war nicht nur lästig, es führte auch dazu, dass ihr Schlaf unruhig war. „Ich war trotz ausreichend Schlaf beim Aufwachen nicht erholt“, so Pascal Studer. Sie suchte nach Hilfe und bekam von einem Facharzt diverse Tipps sowie ein Nasenspray verordnet. Doch der Erfolg stellte sich nicht ein. Das Schnarchen nahm nicht ab.

Dann stiess Pascal Studer auf einen Artikel über das minimalinvasive Therapiekonzept, das der ORL-Facharzt Dr. Antoine Aschmann entwickelt hatte. Sie ging zur Voruntersuchung in die Zürcher Praxis des Schnarchspezialisten.

Das ausführliche Gespräch und die in Erwartung gestellte nachhaltige Beseitigung ihrer Symptome überzeugten sie. „Auch die einfühlsame und fürsorgliche Art von Dr. Aschmann trug zu meiner Entscheidung bei“. Zwei Wochen später fand die sogenannte Sleep Nose Endoskopy statt, bei der die individuellen Engstellen im Hals- und Rachenraum während eines künstlich herbeigeführten Schlafzustandes endoskopisch ermittelt wurden. Gleich im Anschluss wurde dann der eigentliche Eingriff durchgeführt. Mittels Radiofrequenz-Energie, ganz ohne Messer, wurde das überschüssige Gewebe beseitigt. Am gleichen Tag konnte Pascal Studer wieder nach Hause gehen. Die ersten Tage nach der OP tat der Hals noch weh – vor allem beim Schlucken und sie konnte daher nur weiche Nahrung zu sich nehmen. Aufgrund der Infektionsgefahr wurden ausserdem Antibiotika verordnet. Bald jedoch waren die Schmerzen verschwunden und ganz wichtig, auch das nächtliche Rasseln war kaum mehr hörbar.

Pascal Studer erhielt zusätzlich eine speziell angefertigte Zahnschiene für die Nacht, die sie aber mittlerweile nicht mehr benötigt. Zwei Jahre später ist das Schnarchen Geschichte und sie fühlt sich nach dem Aufstehen wieder ausgeruht und fit. „Die OP hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt und ich würde sie jedem empfehlen, der sein Schnarchen los werden möchte“. Inzwischen hat sich auch ihr Bruder in die Hände von Dr. Aschmann begeben.

Karin Storz
* Name von der Redaktion geändert

zur Person

Dr. med. Antoine Aschmann

Dr. med. Antoine Aschmann, Facharzt FMH ORL seit 1984, mit Praxen in Düsseldorf, München und seit 2010 in Zürich. Er spezialisierte sich auf die Behandlung des Schnarchens und der Schlafapnoe und entwickelte die ganzheitliche, ursachen-orientierte Aschmann Therapie®.

UNTERNEHMENSBEITRAG

Das Aschmann Therapiekonzept

Das erfolgreiche minimalinvasive Behandlungskonzept gegen Schnarchen und Schlafapnoe-Syndrom

50 Prozent aller Männer über 45 Jahren, aber auch fast ein Drittel aller Frauen nach der Menopause leiden unter nächtlichem Schnarchen und den negativen Auswirkungen am Tag, beispielsweise ausgeprägte Tagesmüdigkeit und Sekundenschlaf.
Die bisher bekannten Therapien wie Schnarchmaske tragen nicht zur Heilung bei und sind auch nicht für jeden anwendbar oder tolerierbar. „Doch Heilung muss frühzeitig angestrebt werden, denn die Schnarcher von heute sind die Schlafapnoiker von morgen“, warnt Dr. Antoine Aschmann. 
Dr. Aschmann hat sich daher auf die Behandlung von Schnarchern und Schlafapnoiker spezialisiert. Konventionelle Schnarch-Operationen waren ihm zu radikal und traumatisierend und so entwickelte er ein schonendes, ursachenorientiertes Therapiekonzept. Bereits seit 1995 operiert Dr. Aschmann an mittlerweile drei Standorten (Düsseldorf, München und Zürich seit 2010) Patienten aus aller Welt, darunter auch viele Prominente und Politiker. Seine langjährige Erfahrung und Kompetenz konnte er im Rahmen einer Live-OP im TV sowie in zahlreichen Interviews unter Beweis stellen. 

Das Problem: die Verengungsstellen

Dr. Aschmann definiert sieben mögliche Ursachen (Verengungsstellen), die bei seinem Therapiekonzept behandelt werden:
Bei einer Voruntersuchung werden diese Verengungsstellen ermittelt. Die oberen Atemwege werden in der Regel endoskopisch untersucht und das Beschwerdebild wird ausführlich abgeklärt. Es erfolgt eine Ultraschall-Untersuchung der Nasennebenhöhlen, eine Messung der Luftströmung in der Nase sowie ein Riechtest. Zur Sicherheit wird meist auch ein Schlafapnoe-Test (Polygrafie) durchgeführt. Der Patient erhält ein spezielles Gerät, mit dem er seinen Schlaf zuhause selbst aufzeichnen kann. So lässt sich feststellen, ob das Schnarchen harmlos oder gefährlich ist.

Engstellungen werden auf Video dokumentiert

Deutet alles daraufhin, dass dem Patienten mit der Aschmann Therapie geholfen werden kann, wird der Termin für die sogenannte Sleep Nose Endoskopy (SNE) sowie den direkt daran anschliessenden Eingriff vereinbart. Die SNE wird am schlafenden Patienten durchgeführt und erfolgt mit einem niedrig dosierten Schlafmittel (Propofol), welches von einem Anästhesisten verabreicht wird. Während 30 Minuten durchlebt der Patient nun alle vier Schlafphasen. Ein Video-Endoskop mit nur drei mm Durchmesser wird dabei in den Rachenraum eingeführt und ermöglicht eine 360 Grad Perspektive, die die Zustände im Nasen-Rachenraum aufzeichnet. Diese Untersuchung hat den entscheidenden Vorteil, dass dadurch alle Engstellen, die auch tatsächlich im Schlafzustand auftreten, exakt lokalisiert und auf Video dokumentiert werden. Der Arzt kann somit optimal beurteilen, welche Massnahmen zu ergreifen sind, um auf Dauer eine ungehinderte Atmung zu ermöglichen.

Schonende Abtragung des Gewebes

Im Anschluss erfolgt der eigentliche Eingriff. Unter Narkose werden mit Hilfe von Radiowellen die vergrösserten (durch die SNE ermittelten) Stellen gestrafft bzw. vergrössertes Gewebe, beispielsweise am Gaumensegel, wird schonend abgetragen. Liegen ausserdem noch eine verkrümmte Nasenscheidewand oder Polypen vor, so werden diese ebenfalls mikrochirurgisch entfernt. Bei dieser minimalinvasiven Therapie sind Nebenwirkungen auf ein Minimum reduziert.
Der Patient kann nach circa drei Stunden die Klinik – in Begleitung – verlassen. Am nächsten Tag erfolgt eine Nachuntersuchung. „Der Patient ist bereits 48 Stunden später wieder voll einsatzfähig“, so Dr. Aschmann.

Ergänzende Massnahmen 

Zusätzlich wird im Schlafzustand abgeklärt, ob eine speziell angefertigte Zahnschiene, eine so genannte Protrusionsschiene, sinnvoll ist. Diese sorgt dafür, dass der Unterkiefer nicht nach hinten absackt und dadurch die Atmung behindert. Bei Übergewicht wird dem Patienten ein Ernährungscoach an die Seite gestellt.
Laut Dr. Aschmann werden 90 Prozent seiner Patienten, die für eine Behandlung in Frage kommen, mit Hilfe dieses Therapiekonzeptes nachhaltig geheilt und sind beschwerdefrei. 

>>> YOUTUBE VIDEO: "SCHNARCHEN & SCHLAFAPNOE(Quelle: mediaplanet group ag)
Karin Storz
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Phänomen Sekundenschlaf

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