Oft beginnt das Schnarchen nach der Menopause. Wenn der Östrogenspiegel absinkt, erschlafft die Muskulatur im Rachenraum und blockiert die Atemwege. So war es auch bei der Lehrerin Pascal Studer (Name von der Redaktion geändert). Mit Anfang 50 stellte sie bzw. ihr Ehemann fest, dass sie schnarchte. Das Schnarchen war nicht nur lästig, es führte auch dazu, dass ihr Schlaf unruhig war. „Ich war trotz ausreichend Schlaf beim Aufwachen nicht erholt“, so Pascal Studer. Sie suchte nach Hilfe und bekam von einem Facharzt diverse Tipps sowie ein Nasenspray verordnet. Doch der Erfolg stellte sich nicht ein. Das Schnarchen nahm nicht ab.

Dann stiess Pascal Studer auf einen Artikel über das minimalinvasive Therapiekonzept, das der ORL-Facharzt Dr. Antoine Aschmann entwickelt hatte. Sie ging zur Voruntersuchung in die Zürcher Praxis des Schnarchspezialisten.

Das ausführliche Gespräch und die in Erwartung gestellte nachhaltige Beseitigung ihrer Symptome überzeugten sie. „Auch die einfühlsame und fürsorgliche Art von Dr. Aschmann trug zu meiner Entscheidung bei“. Zwei Wochen später fand die sogenannte Sleep Nose Endoskopy statt, bei der die individuellen Engstellen im Hals- und Rachenraum während eines künstlich herbeigeführten Schlafzustandes endoskopisch ermittelt wurden. Gleich im Anschluss wurde dann der eigentliche Eingriff durchgeführt. Mittels Radiofrequenz-Energie, ganz ohne Messer, wurde das überschüssige Gewebe beseitigt. Am gleichen Tag konnte Pascal Studer wieder nach Hause gehen. Die ersten Tage nach der OP tat der Hals noch weh – vor allem beim Schlucken und sie konnte daher nur weiche Nahrung zu sich nehmen. Aufgrund der Infektionsgefahr wurden ausserdem Antibiotika verordnet. Bald jedoch waren die Schmerzen verschwunden und ganz wichtig, auch das nächtliche Rasseln war kaum mehr hörbar.

Pascal Studer erhielt zusätzlich eine speziell angefertigte Zahnschiene für die Nacht, die sie aber mittlerweile nicht mehr benötigt. Zwei Jahre später ist das Schnarchen Geschichte und sie fühlt sich nach dem Aufstehen wieder ausgeruht und fit. „Die OP hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt und ich würde sie jedem empfehlen, der sein Schnarchen los werden möchte“. Inzwischen hat sich auch ihr Bruder in die Hände von Dr. Aschmann begeben.

Karin Storz
* Name von der Redaktion geändert